Jocelyne in Togo und Benin

Ich war in Afrika. – Wo denn da? Südafrika? Kenia? Namibia?

Nein: in Togo und Benin, in Westafrika, am Atlantischen Ozean.

Warum? Was gibt es da?

So hat sich sehr oft das Gespräch entwickelt, seit ich zurückkam.

Plan hat eine Patenreise organisiert. Die Reise hatte natürlich eine touristische Seite und unsere Guides waren (mit Recht) stolz, uns schöne Landschaften, Bauten, wichtige Orte und Museen zu präsentieren.
Es war auch ein Treffen zwischen Europäern und der afrikanischen Kultur, den afrikanischen Gewohnheiten (man merke sich nur 2 Begriffe: Essen und Zeiteinteilung).
Vor allem aber gab es 17 Patinnen und Paten aus Deutschland die Gelegenheit, die Projekte zu besuchen (Schulen, Brunnen, Latrinen) und mit Frauen zu sprechen, die Dank Plan „Hilfe zur Selbsthilfe“ erfahren haben und sich die Kleinkreditprojekte erklären zu lassen.
Aber der Höhepunkt der Reise war für jeden Reiseteilnehmer das Treffen mit dem Patenkind. Ob in Benin oder in Togo, die Begeisterung der Gastgeber war unvorstellbar und das Treffen war für alle eine sehr emotionale und bewegende Erfahrung.
Mein Moment kam in Togo, in einem kleinen Dorf in der Nähe von Atakpamé. Dort hat mich mein Patenkind Assana bezaubert. Sie führte eine kleine Tanzgruppe, hat mich entdeckt und dann haben wir zusammen getanzt. Später habe ich auch ihre Familie kennengelernt. Die gemeinsame Zeit war viel zu kurz, aber unbeschreiblich schön.

Zum Abschluß möchte ich eine Mitreisende zitieren, weil ich es genauso empfinde: „Es klingt wie Werbung, aber nach dieser Reise bin ich davon überzeugt, die richtige Organisation ausgesucht zu haben und zu unterstützen.“